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SUMMARY:Mehr Diversity in staatlichen Förderprogrammen wagen
DESCRIPTION:Wie schaffen wir es\, diversere Entwickler:innen-Teams und Proj
 ekte im Rahmen eines staatlich-geförderten Public-Interest-Tech-Programms
  zu erreichen und zu fördern?\n\nFrauen haben weiterhin nur einen Anteil 
 von 15 Prozent an MINT-Berufen. Gerade in der Entwickler:innen-Praxis ist 
 der Anteil gleichbleibend niedrig. Technologieentwicklung geschieht demnac
 h in der Regel aus einseitigen Blickwinkeln und lässt viele Perspektiven 
 und Erfahrungen außer Acht. Public Interest Tech als partizipative Form d
 er Technologieentwicklung versucht\, diese Dynamiken aufzubrechen\, eine s
 tarke Nutzer:innen-Orientierung und die Einbeziehung diverser gesellschaft
 licher Personengruppen im gesamten Entwicklungsprozess zu erreichen\, dami
 t Technologien mit gesellschaftlichem Mehrwert entstehen – aus der Gesel
 lschaft für die Gesellschaft.\n\nDabei ist es wichtig\, dass Gender nicht
  die einzige Diversitätskategorie ist\, die in der Entwicklung von Public
  Interest Tech berücksichtigt wird. Für viele staatliche Akteur:innen is
 t sie allerdings (neben der Kategorie Behinderung) aufgrund gesetzlicher V
 orgaben und bestehender Schulungen entscheidendes bzw. alleiniges Merkmal 
 für die Umsetzung von Diversität. Auch beim Prototype Fund besteht die H
 erausforderung\, ein diverseres Bewerber:innen-Spektrum zu erreichen. In d
 iesem Zusammenhang diskutieren wir Fragen zu Bewerbungsbedingungen\, Bewer
 tungskriterien\, Jurystrukturen\, ideellen Fördermaßnahmen und Abhängig
 keiten sowie Handlungsspielräumen zwischen uns und staatlichen Akteur:inn
 en.\n\nIn dem Workshop gehen wir der Frage nach\, an welchen Stellschraube
 n innerhalb bestehender Programmstrukturen oder darüber hinaus geschraubt
  werden kann\, um diverse Entwickler*innen-Teams im Outreach zu erreichen 
 (Schritt 1) und dann auch auswählen und fördern zu können (Schritt 2). 
 Im Workshop entsteht idealerweise ein Ideenkatalog mit konkreten Maßnahme
 n und Handlungsansätzen.\nReferentinnen\n[caption id="attachment_7499" al
 ign="alignnone" width="150"] © Leonard Wolf[/caption]\n\nClaudia Jach\n\n
 Claudia Jach ist Politikwissenschaftlerin und führt beim Prototype Fund d
 ie Begleitforschung durch. Der Prototype Fund ist ein Förderprogramm des 
 Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)\, das von der Open Kn
 owledge Foundation Deutschland betreut und ausgewertet wird. Einzelpersone
 n und kleine (interdisziplinäre) Teams können finanzielle und ideelle Un
 terstützung für die Erprobung von Ideen sowie die Entwicklung von Open-S
 ource-Anwendungen in den Bereichen Civic Tech\, Data Literacy\, IT-Sicherh
 eit und Software-Infrastruktur erhalten.\n\nTwitter @prototypefund \n\n\n\
 nFrancesca Giacco\n\nFrancesca Giacco ist studentische Mitarbeiterin und u
 nterstützt die Projektbetreuung beim Prototype Fund. Sie studiert Data Sc
 ience for Public Policy.
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